Kalter Atem, Schritte auf dem Gehweg, Musik in meinen Ohren. Ich laufe schneller, als ich wollte. Mein Kopf ist noch voll von allen Dingen des Tages. Zu viel Denken, zu viel Lärm. Autos passieren mich, irgendwo bellt ein Hund. Ich atme tief ein. Nach ein paar Minuten merke ich, dass mein Atem ruhiger wird. Ich entspanze mich. Ich laufe einfach weiter, ohne Ziel, geradeaus. Es fühlt sich an, als ob ich mit jedem Schritt ein bisschen Stress abbaue.
Auspowern statt feststecken
Nach dem Laufen fühle ich mich fast immer besser als davor. Es ist anders, wenn ich Sport treibe. Laufen, Radfahren oder Schwimmen ist intensiver, anstrengender. Aber es ist auch befreiend.
Mir brennen die Muskeln, ich bin komplett außer Atem. Das mag ich. Ich bin froh, dass ich mich bewegt habe. Mein Körper arbeitet. Mein Kopf ruht sich aus. Schulstress, Handy, all das rückt in den Hintergrund. Danach bin ich müde, aber zufrieden.
Bewegung ordnet Gedanken
Spazierengehen ist da weniger aufregend, aber genau so wichtig für mich. Wenn ich allein unterwegs bin, denke ich über vieles nach oder höre Musik. Manchmal schaue ich nur in den Himmel oder schaue auf Menschen. Dann sind Probleme nicht so groß oder sind sie zumindest sortiert. Kleine Wirkung, großer Unterschied.
Bewegung ist genau richtig, wenn ich genervt oder unkonzentriert bin. Wenn ich nach der frischen Luft oder dem Sport wieder konzentriert bin, kann ich zum Beispiel wieder lernen. Ich schlafe auch besser, wenn ich am Tag aktiv war. Ich bewege mich gerne, weil es mir körperlich und mental guttut. Ich bereue fast nie körperliche Bewegung. Nichts-machenbereue ich.
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