Bewegung macht nicht nur fit. Sie macht meinen Kopf frei

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Volontärin · BORG Egg
24.03.2026
2 Min.

Bewegung gehört für mich einfach zum Alltag dazu, auch wenn ich mich manchmal zuerst überwinden muss. Ich lebe in einem Dorf, wo man schnell draußen ist, und genau das hilft mir oft mehr, als ich vorher denke.

gerade die frische Bergluft macht den Kopf frei (Foto: Shutterstock)


Ich sitze schon seit zwei Stunden an meinen Unterlagen, die Augen werden schwer und mein Kopf ist voll. Ich lese denselben Satz immer wieder und verstehe ihn trotzdem nicht mehr richtig. Irgendwann merke ich: So bringt das nichts mehr. Ich stehe auf, ziehe meine Schuhe an und gehe einfach raus. Die frische Luft tut sofort gut, und schon nach ein paar Schritten wird es in meinem Kopf ein bisschen ruhiger.

Ein Spaziergang als Neustart für den Kopf

Nach Bewegung fühle ich mich meistens müde, aber auf eine gute Art. Vor allem im Kopf wird es klarer. Besonders stark merke ich das nach langen Lernphasen. Wenn ich zu lange am Schreibtisch sitze, drehe ich mich gedanklich im Kreis. Draußen ist es oft ruhig, manchmal hört man nur den Wind oder irgendwo einen Hund bellen. Am Anfang denke ich noch an Schule oder Stress, aber nach ein paar Minuten wird es weniger. Schritt für Schritt wird der Kopf freier. Wenn ich zurückkomme, kann ich mich wieder besser konzentrieren.

Ich gehe auch ungefähr drei Mal pro Woche ins Gym. Ehrlich gesagt habe ich vorher oft keine Lust und überlege kurz, ob ich nicht doch zuhause bleiben soll. Aber sobald ich dort bin und anfange zu trainieren, merke ich, wie gut es tut. Während des Trainings bin ich komplett bei der Sache. Alles andere rückt in den Hintergrund. Danach bin ich zwar erschöpft, aber gleichzeitig fühle ich mich stärker und irgendwie zufriedener.

Wandern – Ruhe und Herausforderung zugleich

Im Sommer gehe ich besonders gerne wandern. Wenn ich oben auf einem Berg stehe und ins Tal schaue, ist das jedes Mal ein besonderes Gefühl. Der Weg dorthin ist manchmal anstrengend, vor allem bei Hitze, aber genau das gehört für mich dazu. Ich spüre meinen Körper und bin gleichzeitig ganz in der Natur. Diese Momente bleiben mir lange im Kopf.

Tennis spiele ich auch gerne. Dabei ist alles schneller und intensiver. Ich bewege mich ständig und konzentriere mich nur auf den Ball und das Spiel. Es macht Spaß, und ich merke dabei gar nicht, wie viel ich mich eigentlich bewege.

Bewegung als Ausgleich bei Stress

Bewegung hilft mir vor allem in stressigen Phasen oder wenn ich zu viele Gedanken habe. Es fühlt sich dann so an, als würde sich alles ein bisschen ordnen. Selbst wenn ich vorher keine Energie habe, ist danach oft genau das Gegenteil der Fall.

Insgesamt merke ich, dass Bewegung mir nicht nur körperlich, sondern auch mental guttut. Es sind oft genau diese kleinen Momente – draußen beim Spazieren, im Gym oder oben am Berg – in denen ich mich einfach besser fühle.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Medizinische Universität Graz.

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