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Besser eine echte Freundin als viele gute Bekannte

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Volontärin · Höhere Lehranstalt Sozialmanagement und Fachschule für Sozialberufe
23.06.2026
2 Min.

Freunde spielen eine wichtige Rolle im Leben, aber nicht jeder braucht gleich viele, um glücklich zu sein.

Meine beste Freundin ist immer für mich da. (Foto: shutterstock)

Vor einiger Zeit habe ich eine Matheprüfung nicht geschafft. Ich war sehr enttäuscht und dachte, dass ich Mathe einfach nicht kann. Meine beste Freundin hat mich aber nicht aufgegeben. Sie hat mich unterstützt, mit mir gelernt und mir schwierige Aufgaben erklärt. Dadurch habe ich mehr Selbstvertrauen bekommen und mich besser auf die nächste Prüfung vorbereitet. Als ich diese dann geschafft habe, hat sie sich genauso sehr gefreut wie ich. Durch dieses Erlebnis habe ich gemerkt, wie wichtig eine beste Freundin sein kann und dass echte Freunde in schwierigen Zeiten füreinander da sind.

Warum enge Freundschaften so wichtig sind

Deshalb glaube ich, dass wir nicht unbedingt viele Freunde brauchen, um zufrieden zu sein. Viel wichtiger ist es, Menschen zu haben, denen wir vertrauen können. Ich finde, jeder sollte einen besten Freund oder eine beste Freundin haben. Diese Person ist immer für uns da, wir können ihr alles anvertrauen und über alles reden. Ein bester Freund versteht uns oft besser als andere und unterstützt uns in schwierigen Situationen.

Natürlich sind auch andere Freundschaften wichtig. Dabei ist es egal, ob die Freundesgruppe groß oder klein ist. Auch diese Freunde können für uns da sein, mit uns lachen und schöne Erinnerungen schaffen. Trotzdem ist die Beziehung zu ihnen oft nicht ganz so eng wie zu einem besten Freund.

Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass wenige enge Freundschaften für mich wertvoller sind als viele lockere Kontakte. Mit engen Freunden kann ich offen über meine Probleme sprechen und weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann. Vertrauen ist für mich deshalb einer der wichtigsten Bestandteile einer Freundschaft.

Um andere Meinungen zu hören, habe ich zwei Mitschüler*innen gefragt. Mitschüler 1 meint, dass wenige enge Freunde besser sind als viele lockere Kontakte. Er sagt, dass echte Freundschaften Zeit brauchen und wir nicht unendlich viele enge Beziehungen gleichzeitig pflegen können.

Mitschülerin 2 sieht das etwas anders. Sie findet, dass viele Kontakte ebenfalls wichtig sind, weil wir dadurch verschiedene Menschen kennenlernen und immer jemanden zum Reden oder für gemeinsame Aktivitäten finden können.

Ich denke, beide Ansichten haben etwas für sich. Für mich ist aber am wichtigsten, einen besten Freund oder eine beste Freundin zu haben, der oder die mein volles Vertrauen genießt. Die Anzahl der anderen Freunde spielt für mich eine kleinere Rolle. Entscheidend ist, dass die Freundschaften ehrlich sind und wir uns gegenseitig unterstützen.

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