Der Moment, der mich erwischt hat
Ich liege im Bett. Es ist viel zu spät und mein Handy leuchtet mir ins Gesicht. Mein Kopf fühlt sich schwer an, meine Augen brennen ein bisschen und ich weiß genau: Ich werde wieder viel zu wenig schlafen. Schule morgen wird hart. Neben mir liegt noch eine leere Snackpackung, irgendwo am Boden meine Wasserflasche. Die ist natürlich noch halb voll, weil ich wieder kaum getrunken habe.
In meinem Kopf kommt dieser eine Gedanke hoch: Mir geht’s doch eh gut. Ich bin doch gesund. Aber irgendwie fühlt es sich gerade nicht so an.
Der nächste Morgen trifft anders
Mein Wecker klingelt und ich drücke ihn gefühlt fünfmal weg. Als ich endlich aufstehe, fühlt sich mein Körper schwer an, als hätte ich gar nicht geschlafen. Im Bad starre ich mich kurz im Spiegel an und denke mir nur: Warum sehe ich so fertig aus?
In der Schule sitze ich dann da, höre halb zu und merke, wie ich mich einfach nicht konzentrieren kann. Mein Kopf schweift ab, ich bin müde und irgendwie reizbar. Nicht krank, aber ganz sicher auch nicht fit.
„Gesund sein“ heißt nicht automatisch alles passt
Und genau da merke ich: Vielleicht habe ich „gesund sein“ immer falsch verstanden. Nur weil nichts akut weh tut, heißt das nicht, dass alles gut läuft.
Ich achte auf meine Gesundheit, indem ich versuche, mich halbwegs gut zu ernähren und mich zu bewegen. Aber ehrlich gesagt: nicht immer. Es gibt Phasen, da läuft alles. Sport, genug Schlaf, gutes Essen. Und dann gibt es Tage, wo einfach alles egal ist und ich mich komplett gehen lasse.
Die kleinen Dinge, die wir oft ignorieren
In meinem Alltag merke ich, wie schnell ich diese Basics vernachlässige. Ich lasse morgens oft das Frühstück aus, weil ich keine Zeit habe oder einfach keinen Hunger. In der Schule trinke ich manchmal stundenlang nichts und wundere mich dann, warum ich Kopfschmerzen bekomme.
Nachmittags liege ich dann oft einfach nur am Handy, obwohl ich eigentlich lernen oder mich bewegen wollte. Und abends denke ich mir wieder: Heute geh ich früher schlafen. Spoiler: mache ich nicht.
Der Punkt, an dem es auffällt
Es sind genau diese Momente, in denen ich merke, dass sich etwas nicht richtig anfühlt. Wenn ich im Unterricht nichts checke, obwohl ich es eigentlich verstehen könnte. Oder wenn ich mich nach einem ganz normalen Tag komplett ausgelaugt fühle.
Dann wird mir klar: Das hat nichts damit zu tun, dass ich „plötzlich ungesund“ bin. Sondern damit, wie ich gerade lebe.
Warum ich also etwas ändere
Ich finde es wichtig, auf Gesundheit zu achten, weil ich gemerkt habe, dass „nicht krank sein“ nicht dasselbe ist wie „sich gut fühlen“. Das eine ist das Minimum, das andere eigentlich das Ziel.
Früher habe ich mir darüber weniger Gedanken gemacht. Da war eher so: läuft schon. Aber inzwischen checke ich, dass mein Körper nicht einfach alles für immer mitmacht, nur weil ich Glück habe.
In Zukunft möchte ich mich richtig gut fühlen
Also nein, es reicht nicht, einfach nur selten krank zu sein. Ich versuche jetzt bewusster auf meinen Lebensstil zu achten – nicht perfekt, aber besser als einfach drauf zu hoffen, dass alles schon gut geht.
Weil ganz ehrlich: Ich will mich nicht nur „okay“ fühlen. Ich will mich wirklich gut fühlen. Und das passiert halt nicht von alleine.
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