Wirtschaft Österreich Meinung

Steigende Spritpreise mit Mehrwertssteuersenkung abfedern: drei Vorschläge für ein günstigeres Leben

Als Konsumenten bekommen wir es oft nicht mit, aber bei fast jedem Kauf zahlen wir Steuern an den Staat. Manchmal sind es zehn Prozent, manchmal zwölf und meistens zwanzig. Der Staat diskutiert bereits über eine Mehrwertsteuer-Senkung für manche Produkte. Für welche wäre es wirklich sinnvoll?

Iran-Krieg: Viele Menschen müssen Autofahren und kommen durch steigende Spritpreise in die Klemme. (Foto: Shutterstock)

Ab Juni 2026 wird die Steuer für notwendige Lebensmittel auf 4,9 Prozent gesenkt. Aktuell zahlen wir noch zehn Prozent Mehrwertsteuer auf wichtige Lebensmittel. Einige Milchprodukte, Gemüse, Früchte, Reis, Nudeln und Brot werden bald etwas günstiger. Vor allem aufgrund der Inflation ist diese Regelung wichtig, um den Preisanstieg etwas auszugleichen. Außerdem braucht jeder und jede von uns diese Produkte, um zu überleben.

Entlastung für Eltern und Familien

Meiner Meinung nach würde eine Mehrwertsteuersenkung auch bei Babyprodukten etwas bringen. Zwar brauchen viele Menschen keine Babyprodukte, dennoch könnte eine Anpassung Eltern etwas entlasten. Viele Erwachsene mit einem oder mehreren Kindern leiden sowieso schon stark unter der Inflation und müssen dann vielleicht noch zu Hause bei den Kindern bleiben. Mit der Senkung könnten Familien zwar nicht massenhaft Geld sparen, aber zumindest ein paar Euro pro Einkauf sparen.

Eine Senkung auf Zeit

Auch aufgrund der aktuellen Lage im Nahen Osten steigen bei uns in Österreich die Energie- und Ölpreise. Genau jetzt würde eine Senkung der staatlichen Abgaben in diesem Bereich richtig Sinn machen. Das würde ich nicht für immer machen, aber zumindest für die Zeit, in der die Preise erschreckend hoch sind. Immerhin braucht jeder Mensch Strom für zu Hause und die meisten auch Benzin für das Auto.


Kammer für Steuerberater*innen Logo

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen

Kommentare