Yannick sieht von außen hin wie jeder andere Teenager aus, aber tickt nicht wie die anderen Jugendlichen in dieser Generation. Zwar macht er alles, was alle anderen Jugendlichen machen wie feiern, trinken und auf Social Media scrollen. Dennoch musste er aufgrund seiner Vergangenheit schnell erwachsen werden und wirkt deshalb reifer als manch andere in seinem Alter. Viele Menschen würden bei dem Ganzen, was er schon durchlebt hat, zerbrechen oder aufgeben. Jeden Tag versucht er eine bessere Vision von sich selbst zu werden und sich nicht von seiner Vergangenheit bestimmen zu lassen.
Schatten der Kindheit
Seitdem er auf die Welt kam, war sein Leben nicht so einfach. Schon im Kindesalter erlebte er Erlebnisse, die für ihn schwer zu verdauen waren. Im jungen Alter erlebte er mit seiner Familie ein traumatisches Erlebnis. Da erhielt mein Freund die Nachricht, dass sein Vater verstorben ist. Nach dieser Nachricht fiel ihm menschlicher Kontakt schwer. Jedoch ist dieses Trauma schon lange vergangen und menschlicher Kontakt fällt ihm, wie bei jedem Menschen einfach.
Yannick entwickelte früh eine Hundephobie, die aber heutzutage nicht mehr so schlimm ist wie früher. Eine damalige Bekannte von Yannick besaß einen Hund. Der Hund war jedoch nicht stubenfrei und nicht sauber. Als mein Freund 5 Jahre alt war, hatte die Bekannte von seiner Familie auf ihn aufgepasst. Jedoch wusste niemand zu diesem Zeitpunkt, dass es eine schlechte Entscheidung war. Er spielte mit dem Hund liebevoll und der Hund leckte ihm am Mund ab. Was für viele normal aussieht landete zu einem tragischen Aufenthalt im Krankenhaus. Das passierte nur, da der Hund seinen eigenen Kot gegessen hatte und er seine Bakterien auf dem Mund übertrug.
Ausgezeichnete Erfolge, schmerzhafte Wege
Als er mit der Grundschule fertig war, ging er ins Gymnasium weiter. Seine Mutter und er hielten es für eine richtige Entscheidung aufgrund seiner Klugheit. Er verbrachte dort 3Jahre.Jedoch musste er dann in die Mittelschule wechseln aufgrund schweren Mobbings, was man nicht unterbinden konnte. Dort wurde alles besser. Neue Freunde gewann er durch den Wechsel und er schrieb weiterhin gute Noten. Durch seine ausgezeichneten Noten gewann er sogar Auszeichnungen. Die Mittelschule schloss er mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
Der Start in die Oberstufe verlief zunächst steinig, doch nach einer Phase der Ungewissheit fand er schließlich seinen festen Platz in der Klassengemeinschaft. Einige Monate besuchte er eine Schule. Jedoch feierten ihn seine Mitschüler gar nicht und bereiteten ihn die Höhle auf Erden. Dort erlebte er schweres Mobbing. Schließlich haben seine Eltern mit ihm beschlossen eine andere Schule zu besuchen. Dort ging es ihm besser und er wurde nicht mehr als Opfer, sondern als Mitglied der Klasse angesehen.
Die Narben eines Kämpfers
Trotz seiner schlimmen Vergangenheit genießt er sein Leben als 16-jähriger Teenager in vollen Zügen. In seiner jetzigen Schule hat er seine Gruppe gefunden, mit der er viel Spaß hat. Tolle Ereignisse und Erlebnisse teilen sie miteinander.
Das ist auch wieder ein Grund dafür, dass man keine Vorteile gegenüber Menschen haben sollte, die für einen fremd erscheinen. Ich empfinde ihn durch seine Vergangenheit und unsere gemeinsame Freundschaft als eine starke und mutige Persönlichkeit. Trotz seinen gemachten Erfahrungen bin ich stolz auf ihn, dass er sich nicht unterkriegen gelassen hat und bis heute für ein gutes Leben kämpft. Yannick ist ein Beweis dafür, dass wir aufgrund einer schlimmen Geschichte nicht aufgeben dürfen, sondern weiterkämpfen sollten.
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