Aufbruch ins Ungewisse

Sitzbänke an einer Haltestelle
Ich weiß noch nicht, wohin es mich zieht, doch ich spüre das etwas Großartiges ganz bestimmt geschieht. (Foto: Pexels)

Ich muss los, ich kann mich kaum noch halten,

einfach weg von den Alten.

Ich weiß noch nicht, wohin es mich zieht,

doch ich spüre das etwas Großartiges ganz bestimmt geschieht.

Dieses Gefühl trage ich schon lange in mir,

ich halte es einfach nicht mehr aus hier.

Da draußen wartet noch so vieles auf mich,

hier ist es schön – doch nicht genug für mich.

Das Leben bietet so viel mehr,

und gibt mir Möglichkeiten, reich und schwer.

Jetzt wage ich den Schritt in das Neue,

doch meiner Heimat schwöre ich die Treue.

Ich werde immer zurückkehren,

doch jetzt muss ich mir selber etwas Neues lehren.

Ich packe meine Sachen, sehe zum letzten Mal

meine Freunde lachen.

Bevor ich es mir noch anders überlege,

schaue ich, dass ich mich bewege.

Es tut weh, sie für ungewisse Zeit nicht mehr zu sehen,

doch dafür werde ich das Leben meiner Träume leben gehen.

Ich werde sie wie verrückt vermissen,

doch jetzt muss ich mich verpissen.


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