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Anti-Brainrot mit Tiziana: Warum sie mein digitales Vorbild ist

Wieder so ein Tag, an dem ich wie automatisch auf TikTok durch die Videos scrolle. Eigentlich immer das Gleiche – bis ich auf „Anti-Brainrot with Tiziana“ stoße. Ihre Videos sind anders, tiefgründiger. Sie redet über die Auswirkungen von Social Media auf unser Gehirn und macht einen richtig wach. Genau deshalb finde ich, dass sie ein digitales Vorbild ist – weil sie zeigt, wie gefährlich diese endlose Scrollerei wirklich sein kann.

Handy mit TikTok-Logo am Display
"Die bedeutungsvollsten Momente passieren, wenn dein Telefon ausgefallen ist", sagt Tiziana. (Foto: nme.com)

Wieder ein Tag, an dem ich auf TikTok scrolle. Video nach Video taucht auf. Doch dieses ist anders. „Anti-Brainrot with Tiziana.“ Tiziana ist eine Tiktokerin, die Videos über psychologische und philosophische Fakten veröffentlicht und uns aufmerksam auf die Gefahren des Internets macht.

Niemanden auf TikTok juckt es, was Videos mit dem menschlichen Gehirn machen. Hauptsache, die Posts bekommen viele Klicks und die Menschen schauen weitere Videos von an. Tizianas Folgen sind so interessant, man findet sich darin wieder.

Über Tiziana gibt es wenige Informationen. Sie ist eine 19-jährige Frau aus Deutschland, studiert und arbeitet als Social-Media-Managerin und Content Creator. Ihren Content dreht sie auf Englisch, mit dem Ziel, möglichst viele Menschen darauf aufmerksam zu machen.

Niemand ist so perfekt wie sein Social Media-Profil

„Wir haben endloses Scrollen normalisiert, unsere ‚Hinter den Kulissen‘ mit den Highlight-Reels anderer verglichen und perfekte Leben durch gefilterte Linsen gesehen. Denk dran: Die bedeutungsvollsten Momente passieren, wenn dein Telefon ausgefallen ist. Dein Wert wird nicht an Followern gemessen. Und niemandes Leben ist so perfekt, wie es sein Social-Media-Profil aussehen lässt“, schrieb Tiziana unter einem ihrer Instagram-Posts.

Vor allem liebe ich ihren Content, weil sie die Realität im Alltag zeigt, ohne alles makellos darzustellen. Ich finde, es sollte mehr Creators auf sozialen Medien geben, die wirklich zum Nachdenken bringen, und sie lässt uns bemerken, dass, was wir machen, unser Leben beziehungsweise unser Gehirn stören kann. Ob man es wahrhaben möchte oder nicht, das Handy ist unser Feind und die Anbieter tun alles, um uns süchtiger nach ihren Produkten zu machen. Da sind Änderungen nötig.



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