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Angst zwischen realer Bedrohung und reiner Einbildung

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06.11.2025
1 Min.

Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der vor nichts Angst hat. Auch alle jene, die das nicht wahrhaben wollen, haben ein Thema, bei dem sie Gänsehaut bekommen,das sie nervös macht oder ihnen ein mulmiges Gefühl gib. Aber ist diese Angst wirklich da, oder ist etwas daran nur Einbildung?

Auch wenn die Bedrohung eingebildet ist, bliebt die Angst doch real. (Foto: Julius Maximilians-Universität Würzburg)

Angst ist eines der stärksten Gefühle, weil Phantasie und Einbildung dabei eine wesentliche Rolle spielen. Es fängt mit einem kurzen Gedanken an die Angst an und schon kann es zu einer Panikattacke kommen. Der Versuch, das Ganze zu unterdrücken, macht es nur noch schlimmer. So kommt es auch nicht zu Gesprächen über die Angst, was sie immer mächtiger macht.

Angst vor der Angst

Kinder erleben Angst durch die Umgebung, durch andere Menschen oder auch Serien. Sie fängt klein an und irgendwann gibt es dann ein Erlebnis, das alles schlimmer macht. Ab diesem Moment ist die Angst da, dass es immer und immer wieder passiert. Genau da besteht die Gefahr, sich immer mehr und mehr einzubilden oder sich die schlimmsten Szenarien vorzustellen, die vielleicht passieren könnten. Betroffene manipulieren sich so selbst immer tiefer in die Angst hinein.

Reine Einbildung?

Viele Studien zeigen, dass das Gehirn auf rein eingebildete Reize sehr ähnlich reagiert wie auf reale bedrohliche Reize. Zum Beispiel wurde erforscht, dass, wenn Menschen sich eine eingebildete Bedrohung vorstellen, die gleiche Hirnregion aktiviert wird wie bei einer echten. Angst ist dennoch mehr als reine Einbildung. Selbst wenn die Bedrohungen eingebildet ist, ist die Reaktion im Körper und Gehirn dennoch real.

Das heißt: Angst kann entstehen ohne eine reale Bedrohung, nur mit reiner Vorstellung, dennoch ist sie immer real und da.



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