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Keine Schule, nur Freizeit: Wie ich mir meine Wochenenden zurückholte

Ich habe gelernt, mir Pausen zu nehmen. Nicht irgendwann, sondern bewusst. Und genau das macht den Unterschied. Ich bin produktiver, weniger gestresst und meine Schulnoten werden noch nicht mal schlechter.

Frische Luft, Sonnenschein und der frische Duft vom Gras. So entspanne ich am besten. (Foto: Shutterstock)

Ich sitze an meinem Schreibtisch, die To-do-Liste vor mir ohne, dass sie die Aufgaben wirklich weniger werden. Eigentlich weiß ich, dass ich anfangen sollte, aber wie automatisch greife ich zum Handy und scrolle ein bisschen. Die Zeit ist vergangen, die Aufgaben sind noch da und der Druck ist sogar größer als davor. Genau da habe ich angefangen zu merken, dass ich richtige Pausen brauche.

Feste Verabredungen helfen bei der Motivation

Wir wissen alle, dass Pausen wichtig sind, aber eine kurze Scroll-Pause am Handy ist nicht wirklich erholsam. Trotzdem weiß ich selbst, wie schwer es sein kann, sich bewusst Zeit für echte Pausen zu nehmen oder die Motivation für einen kleinen Spaziergang zu finden. Deshalb verabrede ich mich bewusst mit Freunden, auch nach der Schule, um gemeinsam spazieren zu gehen und abzuschalten. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich dadurch auch öfter die Motivation finde, allein rauszugehen.

Ich kenne auch gut das Gefühl, wenn man so viel zu erledigen hat, dass man gar nicht mehr weiß, wo man anfangen soll. Viele Wochenenden habe ich damit verbracht, Schulaufgaben zu erledigen oder für Tests zu lernen. Irgendwann habe ich jedoch gemerkt, dass ich mir damit meine eigenen Erholungsphasen nehme.

Lieber etwas schlechtere Noten als immer nur Stress

Deshalb habe ich mir eine klare Regel gesetzt: Am Wochenende mache ich nichts für die Schule. Ich arbeite dadurch nicht weniger, sondern teile mir meine Zeit einfach besser ein. Anfangs hatte ich Angst, dass sich das negativ auf meine Noten auswirken könnte, aber das ist nicht der Fall. Und selbst wenn: Eine etwas schlechtere Note ist mir lieber, als ständig unter Stress zu stehen.

Aber auch im Alltag haben mir die Pausen geholfen. Dadurch, dass ich meine Zeit bewusster einplane und Prioritäten setze, fällt es mir viel leichter Schule und Freizeit unter einen Hut zu bekommen. Damit hatte ich früher besonderes Probleme, da ich die Schule immer priorisiert habe. Seit ich aber gemerkt habe, wie gut mir diese bewussten kleinen Auszeiten tun, sehe ich die Schule nicht mehr als höchste Priorität und habe dadurch auch mehr Freizeit.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Ich persönlich habe mir auch angewöhnt unangenehme Pflichten so früh wie möglich zu erledigen. Abends bin ich fertig vom Tag und bin froh, wenn ich es schon nachmittags erledigt habe. Allerdings finde ich gehören auch große Pausen zu einem gesunden Ausgleich. Manchmal erlaube ich mir auch in stressigen Phasen, einen halben Tag Pause zu machen. Ich erledige die wichtigste Aufgabe und für den Rest des Tages steht Erholung an. Besonderes in stressigen Phasen merke ich, dass ich so einen Tag manchmal einfach brauche, um die nächsten Tage noch produktiver zu sein.

Nach solchen bewussten Pausen fällt es mir deutlich leichter, mich wieder meinen Aufgaben zu widmen. Ich sehe sie aus einer neuen Perspektive und kann meine Prioritäten besser setzen. Dadurch nutze ich meine Zeit effizienter und vermeide es, vieles nur halb fertig zu machen.



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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Medizinische Universität Graz.

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