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Alkohol am Steuer: Das kann teuer werden

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Volontärin · Höhere Lehranstalt Sozialmanagement und Fachschule für Sozialberufe
19.12.2025
2 Min.
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Volontär*in · Höhere Lehranstalt Sozialmanagement und Fachschule für Sozialberufe

Würdest du in ein Auto steigen, dessen Fahrer Alkohol getrunken hat? Wohl eher nicht. Bei Autofahrern sinkt der Anteil von alkoholbedingten Unfällen, dafür steigt er etwa bei Fahrrädern oder E-Scootern. Auf die Ertappten warten hohe Strafen und andere Konsequenzen. Besonders beim Probeführerschein ist Vorsicht geboten.

Beim Probeführerschein gibt es keine Toleranzgrenze: Null Promille sind verpflichtend. (Foto: Shutterstock)

Alkohol am Steuer ist eine der häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Bereits geringe Mengen an Alkohol können die Reaktionsfähigkeit einschränken sowie die Wahrnehmung verzerren. Im Jahr 2024 waren 7,3 Prozent aller Verkehrsunfälle in Österreich Alkoholunfälle. Die meisten Alkoholunfälle 2024 wurden von PKW-LenkerInnen verursacht (48 Prozent). Doch während in diesem Bereich die Zahlen sinken, steigt die Nutzung anderer Mobilitätsformen durch Alkoholosierte: Rad (25 Prozent der Unfälle, E-Scooter (11,5 Prozent), Motorrad (5 Prozent). Von Jänner bis März waren 461 LenkerInnen alkoholisiert an Unfällen mit Personenschaden beteiligt. Davon waren 85 Prozent männlich und 15 Prozent weiblich.

Alkohol am Steuer wird in Österreich ab 0,5 Promille bestraft (Geldstrafe, Vormerkung), bei höheren Werten, ab 0,8 Promille, drohen Führerscheinentzug, Nachschulungen und hohe Geldstrafen. Ist man mit 1,6 Promille und darüber unterwegs, drohen Strafen von 1.600 Euro bis 5.900 Euro und ein Führerscheinentzug von mindestens sechs Monaten. Für Probeführerschein-Besitzer, sowie LKW- und Busfahrer gilt die 0,1-Promille-Grenze.

Teurer Rausch

Zusätzlich drohen dem Alkolenker eine Nachschulung mit Kosten von rund 500 Euro sowie ein Termin beim Amtsarzt und einer verkehrspsychologischen Untersuchung, die weitere 363 Euro kostet.

Auch wenn man sich nüchtern fühlt, kann sich noch Restalkohol im Blut befinden. Weder starker Kaffee noch andere angebliche „Promille-Killer“ beschleunigen den Alkoholabbau. Der Körper baut Alkohol nämlich nach seinem eigenen Tempo ab, pro Stunde sind das nur etwa 0,1 Promille.

Vorsicht beim Probeführerschein ist geboten

Besonders vorsichtig müssen Probeführerscheinbesitzer, sowie LKW- und Busfahrer sein, denn für sie gilt die 0,1 Promille-Grenze. Wird sie überschritten, müssen Probeführerscheinbesitzer eine Nachschulung machen, während LKW- und Busfahrern eine Vormerkung im Führerscheinregister droht.

Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen. Wer trinkt und fährt setzt nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer unnötigen Gefahren aus und riskiert schwere Konsequenzen.

Promille werte und Strafen


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