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Alexander Bublik mag nicht so bekannt sein wie Carlos Alcaraz, aber mein Held ist er trotzdem

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Volontärin · Deutsche Schule Sankt Petersburg
11.12.2025
2 Min.

Der Russe ist einer der interessantesten und ungewöhnlichsten Tennisspieler der Welt. Er begeistert Fans nicht nur durch seine Technik, sondern auch durch seine Kreativität auf dem Platz und seine lustige, sympathische Art.

Ein Star am Platz und auch privat. (Foto: Hameltion/wiki/CC BY-SA 4.0)

Alexander Bublik ist in vielen Ländern bekannt und beliebt, vielleicht nicht so berühmt wie Daniil Medvedev oder Andrey Rublev, aber viele Menschen schätzen ihn. Er ist ein außergewöhnlicher Tennisspieler, der nicht nur durch seine Technik, sondern auch durch seine Persönlichkeit auffällt.

Mein erster Eindruck

Einmal ging ich mit meinem Vater zu einem Turnier, den North’s Palmyra Trophies. Dort waren viele Menschen und auch einige meiner Freunde. Ich setzte mich auf die Tribüne und schaute ein anderes Spiel, als plötzlich Bublik und Medvedev auf den Platz kamen.

Es war ein so faszinierendes Spiel, dass ich kaum sprechen konnte. Alexander ist sehr lustig und freundlich zu den anderen Spielern. Wenn er spielt, feuern ihn alle an. Obwohl er verlor, waren die Zuschauer zufrieden. Besonders beeindruckt haben mich seine Schläge, er machte viele Schneiderschläge, die sehr spektakulär aussahen.

Ein bisschen über seine Schläge

Bublik spielt viele ungewöhnliche und interessante Schläge. Manchmal ist er aufgeregt, aber immer freundlich. Seine Schläge unterscheiden sich von denen anderer Spieler: Sie haben besonderen Druck und Rebound, was nicht jeder versteht.

Ein besonders berühmter Schlag von ihm wird „Affe“ genannt. Der „Affe“ ist ein spezieller Schlag, den nur etwa 0,02 bis 0,04 Prozent der Spieler beherrschen. Dabei schneidet der Ball in eine Ecke, prallt zur Seite des Gegners zurück und dann erneut in die Richtung des Spielers, der den Schlag ausgeführt hat.

Ein sehr lustiger Mensch

Beim Turnier North’s Palmyra Trophies spielten Bublik und Daniil Medvedev gegeneinander. Der Schiedsrichter sagte:

„Liebe Zuschauer, können Sie bitte nichts schreien, während die Spieler spielen?“

Daraufhin antwortete Bublik während eines Aufschlags:

„Bei meinem Aufschlag könnt ihr lachen, etwas sagen, schreien und so weiter.“

Fast alle auf den Tribünen unterstützten ihn lautstark.

Wie war das ganze Spiel?

Sie spielten drei Sätze, und es war sehr spannend. Ich feuerte Alexander an. Den ersten Satz gewann Bublik, es war episch! Daniil machte viele Doppelfehler, und auf den Tribünen riefen alle:

„Sascha!“ oder „Sascha, alles wird klappen!“

Im zweiten Satz verlor Bublik, aber er zeigte eine beeindruckende Show. Es war faszinierend, wie er den Ball spielte, und er machte sogar einen „Affe“. Er experimentierte immer wieder mit neuen Schlägen.

Den dritten Satz verlor er ebenfalls. Trotzdem war das Spielgefühl, die Technik und die Beweglichkeit seiner Beine so beeindruckend, das sah ich bisher nur bei Carlos Alcaraz.

Ich empfehle euch, das einfach einmal anzuschauen, um das hohe Niveau von Bublik zu verstehen.

Hihi.

Und wie man im Tennis sagt:

Spiel, Satz, Sieg!



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