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Malen statt Scrollen: Die Social Media-Strategie meines digitalen Vorbildes Gesa

Wir alle verbringen täglich viel Zeit am Handy, meist mehr, als wir eigentlich wollten. Vor allem Plattformen wie Instagram oder TikTok lassen und endlos weiterscrollen und vergessen, wann wir aufhören wollten. Doch immer mehr Menschen suchen nach einem bewussteren Umgang mit Social Media. Auch ich habe begonnen, mir darüber Gedanken zu machen: Wie und wann kann ich das Handy öfter beiseitelegen und etwas Gutes für mich tun?

Gesa, besser bekannt als "dinodauerkunst" - Künstlerin und Content Creatorin, auf dem Boden liegend.
Gesa "dinodauerkunst", Künstlerin und Content Creatorin: "Es muss nicht gut werden." (Foto: Gesa Hansen)

Ich bewundere Menschen, die Plattformen wie TikTok oder Instagram bewusst meiden und nicht, wie so viele andere, täglich Stunden auf diesen Kanälen verbringen. Auszeiten vom Handy sind wichtig, und genau das möchte ich in der nächsten Zeit in meinem Alltag umsetzen. Inspiriert dazu haben mich verschiedene Menschen, sowohl aus meinem direkten Umfeld als auch aus Social Media, das ich ja eigentlich reduzieren möchte.

Inspiriert von Social Media

Die Motivation, das Handy wegzulegen, an die frische Luft zu gehen, kreativ zu werden oder Sport zu treiben, kommt meist dann, wenn ich durch Instagram scrolle und sehe, was andere Menschen alles machen.

Einer dieser Menschen ist die junge Künstlerin und Content Creatorin Gesa, besser bekannt unter dem Namen „Dino Dauer Kunst“. Sie lebt in Berlin und nutzt soziale Medien, um ihre Kunst zu präsentieren, die Prozesse dahinter zu zeigen und andere kreative Menschen zu inspirieren. Das hat sie auch bei mir geschafft.

Ihre Videos bringen mich dazu, meine Malsachen auszupacken, Neues auszuprobieren und mich auf ein eigenes Werk zu konzentrieren, anstatt weiter zu scrollen. In einem ihrer TikTok-Videos sagt Gesa: „Es muss nicht gut werden, ich muss es nicht mögen, ich muss es nirgends hochladen, es geht einfach nur um das Zeichnen an sich.“ Diesem Satz stimme ich vollkommen zu, denn mir geht es ebenfalls vorwiegend darum, kreativ zu werden.

Gesa ist nur eine von vielen Menschen auf dieser Welt, die mich dazu bringen, mich aufzuraffen und das Handy beiseitezulegen. So bekomme ich meinen Kopf frei und bin dabei manchmal sogar sportlich aktiv oder kreiere etwas Neues.



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