"Deutscher Meister wird nur der FCB" diese Worte hörte man am Sonntag in der Allianz Arena, denn die Meisterschale bleibt in München. Die Meisterfeier gab es allerdings noch nicht. Die Verantwortlichen des FC Bayerns verweisen auf die Wichtigkeit des Pokalspiels am Mittwoch. Die Meisterfeier ist vorerst verschoben.
Bayern erst geschockt, dann souverän
Gleich in der 21. Minute fiel das 0:1 für die Gäste aus Stuttgart, Chris Führich versetzte die Bayern in einen kurzen Schock. Ab der 32. Spielminute zeigten dann der FCB sein wahres Gesicht: Drei Tore in fünf Minuten, Guerreiro, Jackson und Davies sorgten für endlosen Jubel der Bayern-Fans.
Für die zweite Halbzeit wurden Olise und Kane seitens der Bayern eingewechselt und lang dauerte es nicht bis Harry Kane das Netz zum wackeln brachte, das 4:1. Die Stuttgarter bis lang mit vielen ungenutzten Chancen. In der 88. Minute traf Stuttgart noch zum 4:2. Der FC Bayern ist Deutscher Meister 25/26.
Bayern Youngsters
Vincent Kompany ist Mittlerweile dafür bekannt auf junge Talente aus der eigenen Jugend zu setzen, so auch am Sonntag. Bara Sapoko Ndiaye durfte zum ersten Mal für die Profis auflaufen, er ersetzte Guerreiro ab der 76. Minute.
Ein etwas bekannteres Gesicht durfte wieder den Platz von Josip Stanisic einnehmen: Deniz Ofli. Der 19-jährige durfte bereits in Testspielen und der Champions League kicken, jetzt auch in der Bundesliga und wer weiß vielleicht auch am Mittwoch im Pokalspiel gegen Leverkusen.
Der Kakadu ist wieder da!
Die Meisterschaftsshirts des FC Bayern hatten dieses Jahr ein ganz besonderes Motiv: Den Kakadu. Die Kakadu-Statue wurde dem FC Bayern mittlerweile offiziell überlassen, denn eigentlich hatten ein paar Spieler diesen von einem Lokal mitgenommen. Der Kakadu wird bei jedem großen Erfolg vom Co-Trainer Aaron mitgebracht und hat in München fast schon Kultstatus.
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