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40 Grad im Anmarsch: Wie die Hitzewelle unseren Sommer verändert

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Redakteur · Privates Gymnasium Sacré Coeur Wien
28.07.2026
2 Min.

Kaum sind die Temperaturen wieder etwas gesunken, rollt bereits die nächste Hitzewelle auf Österreich zu. Ab Donnerstag könnten in Teilen des Landes bis zu 40 Grad erreicht werden. Für viele Jugendliche bedeutet das nicht nur Badewetter, sondern auch schlaflose Nächte, Hitzestress und Einschränkungen im Alltag.

Hohe Temperaturen, intensive Sonneneinstrahlung und kaum Abkühlung in der Nacht: Die neue Hitzewelle bringt Österreich bis zu 40 Grad und stellt viele Menschen vor große Herausforderungen. (Foto: Thomas Warnack)

Wer in den kommenden Tagen mit Freunden ins Freibad möchte oder Sport im Freien geplant hat, sollte besser genügend Wasser dabeihaben. Denn Österreich steht vor der nächsten Hitzewelle dieses Sommers.

Ab Donnerstag steigen die Temperaturen vielerorts auf über 35 Grad. Besonders betroffen sind Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Am Freitag könnten regional sogar Höchstwerte von bis zu 40 Grad erreicht werden. Damit wäre es ähnlich heiß wie Ende Juni, als in Bad Deutsch-Altenburg mit 40,1 Grad der höchste Wert der ersten großen Hitzewelle gemessen wurde.

Nicht nur tagsüber wird es belastend

Mit den hohen Temperaturen verschwinden auch die angenehmen Nächte. Meteorologinnen und Meteorologen rechnen in vielen Regionen mit mehreren Tropennächten hintereinander. Dabei sinkt die Temperatur selbst nachts nicht unter 20 Grad.

Gerade für Jugendliche kann das zum Problem werden. Wer schlecht schläft, fühlt sich am nächsten Tag oft müde, unkonzentriert und weniger leistungsfähig. Besonders während der Ferien fällt das vielleicht weniger auf, doch viele arbeiten derzeit in Sommerjobs oder bereiten sich auf das neue Schuljahr vor.

Gewitter sorgen für zusätzliche Gefahr

Neben der Hitze steigt auch das Risiko für kräftige Gewitter. Die schwüle Luft kann ab der Wochenmitte örtlich Starkregen, Hagel und Sturmböen bringen.

Die Wetterdienste empfehlen deshalb, körperliche Anstrengungen möglichst in die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen, ausreichend Wasser zu trinken und direkte Sonne während der heißesten Stunden zu meiden.

Hitze wird immer häufiger

Bereits Ende Juni erlebte Österreich eine außergewöhnliche Hitzewelle. Laut GeoSphere Austria wurden an 157 von 277 Wetterstationen neue Juni-Rekorde gemessen. An 66 Stationen war es sogar so heiß wie noch nie zuvor in einem Juni.

Die neue Hitzewelle zeigt, dass extreme Temperaturen längst keine Ausnahme mehr sind. Sie begleiten uns immer häufiger durch den Sommer und verändern unseren Alltag. Vielleicht wird die wichtigste Frage in den nächsten Tagen deshalb nicht sein, wo das nächste Freibad liegt. Sondern wie wir mit Temperaturen umgehen, die vor wenigen Jahren noch als außergewöhnlich galten.



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