Drei Gedanken an einem Sonntag-Nachmittag

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Volontärin · BRG 14 Linzer Straße
01.03.2026
2 Min.

Viele Menschen sind nur bei Anwesenheit von jemandem, den sie kennen, freundlich. Wie sollen kleine Kinder lernen, mit Handy als ständigen Begleitern gut umzugehen, wenn ihre Vorbilder dauernd am Handy sind? Und: Ein Lächeln kann schon den Tag von jemandem anderem retten.

Die Macht des Lächelns: Es kann anderen Menschen (und uns selbst) den ganzen Tag verschönern. (Foto: Shutterstock)

Die Menschheit ist unfreundlich geworden

Am Beginn saß ich da und lächelte jedem entgegen der vorbeiging. Doch irgendwann gab ich auf, weil ich das Gefühl hatte, das es eh sinnlos ist. Und als ich so wartete und da saß überlegte ich, was in den Köpfen von den Menschen vorgeht, warum sie nicht zurücklächelten?  Und dann fiel mir etwas auf: Ein Mann der vorher schon alleine vorbeigegangen war, und nicht zurückgegrüßt hatte, ist später mit einer zweiten Person vorbeigegangen. Als ich dann grüßte, grüßte der Mann zurück. War es ihm unangenehm, vor der zweiten Person unfreundlich zu sein? Aber wenn er alleine ist, ist er unfreundlich?

Das Problem mit den Handys

Als ich auf den Bus gewartet habe, habe ich einfach mal die Menschen beobachtet, die vorbeigegangen sind. Da ist mir aufgefallen, dass die meisten auf ihr Handy geschaut haben. Ein Großteil der Menschen die nicht in ihr Handy geschaut haben, hatten Kopfhörer drinnen oder haben telefoniert. Sogar als eine Mutter mit einem Kind das ca. 6 Jahre alt war gekommen ist, hat sie ihrem Kind sofort, als sie stehengeblieben sind, ihr Handy gegeben.

Das Kind musste nicht mal fragen. Es war irgendwie selbstverständlich. Das war echt erschreckend. Dann dachte ich mir, dass es echt kein Wunder ist, dass Kinder wenn sie älter werden, ohne Handy gar nicht leben können, sie haben es ja nie anders gelernt. Wenn sie es von klein auf gewöhnt sind. Aus diesem Grund bemühe ich mich, weniger auf mein Handy zu schauen um ein besseres Vorbild zu sein.

Lächeln macht gute Laune

Ein Lächeln oder ein paar nette Worte können den Tag von jemandem anderem zu einem schönen Tag machen. Ich merke oft selber, dass ich, wenn mich jemand anlächelt, gleich viel besser gelaunt bin. Als ich bei der Kassa wartete, stand eine Mutter mit einem Kinderwagen neben mir, im Kinderwagen lag ein kleines Mädchen. Mit ihren großen blauen Augen grinste sie mir entgegen. Als ich ihr dann gewunken habe, hob sie ihre kleine Hand und versuchte, zurück zu winken. Da war ich gleich sehr gut gelaunt. Seien wir jetzt mal ehrlich: Es macht uns doch selber glücklich, lächelnd und fröhlich durch die Welt zu gehen, oder?





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