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101 Euro für mein Top-Jugendticket? Alles ist so unglaublich teuer geworden

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TOP 100 Autorin
Volontärin · GRG10 Laaerberg Gymnasium
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20.09.2026
3 Min.

Mein Top-Jugendticket ist teurer geworden. Und plötzlich frage ich mich: Wie viel mehr wird eigentlich alles noch kosten? Beim Einkaufen, bei Freizeitaktivitäten und im Alltag merke ich die steigenden Preise inzwischen immer öfter.

 

Bus- und Zugfahren ist für uns Jugendliche teuer geworden. (Foto: shutterstock)

Gestern war es wieder so weit: Wir wollten mein Top-Jugendticket kaufen. Eigentlich ist das nichts Besonderes. Das Top-Jugendticket ist eine Jahreskarte für Jugendliche, mit der sie öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn für den Schulweg und auch in der Freizeit nutzen können.

Doch als wir den Preis gesehen haben, musste ich erst einmal genauer hinschauen. Das Ticket kostet inzwischen 101 Euro. Früher waren es 88,60 Euro. Damit ist der Preis um 12,40 Euro gestiegen. Das klingt vielleicht auf den ersten Blick nicht nach besonders viel, aber gerade für Jugendliche und Familien macht auch dieser Betrag einen Unterschied. Schließlich brauchen viele Schülerinnen und Schüler das Top-Jugendticket, um regelmäßig zur Schule oder zu anderen Orten zu kommen.

Für mich zeigt dieses Beispiel, wie wir Preissteigerungen im Alltag direkt bemerken. Und wenn wir erst einmal darauf achten, fällt es plötzlich überall auf.

Beim Einkaufen merken wir es besonders

Auch im Supermarkt fällt mir das immer öfter auf. Milch, Brot, Obst, Gemüse oder andere Lebensmittel: Vieles kostet heute mehr als noch vor ein paar Jahren. Ich nehme ein paar Sachen aus dem Regal und an der Kassa kommt trotzdem eine ziemlich hohe Summe zusammen.

Auch bei Getränken oder Snacks bemerken wir die Preissteigerungen. Was früher noch ein kleiner Einkauf für zwischendurch war, kann heute schnell deutlich mehr kosten.

Auch Energie wird zum Problem

Nicht nur Lebensmittel haben saftige Preise. Auch Energie spielt eine große Rolle. Strom und Heizung kosten Geld, und auch Öl und andere Energieprodukte sind von Preisveränderungen betroffen. Wenn solche Kosten steigen, wirkt sich das am Ende auch auf andere Bereiche aus.

Denn wenn für Unternehmen zum Beispiel Transport oder Produktion teurer werden, können dadurch wiederum andere Produkte teurer werden. Das merken wir dann irgendwann selbst beim Einkaufen.

Freizeit ist auch nicht mehr so billig

Auch Freizeitaktivitäten sind teurer geworden. Ein Kinobesuch, Essen gehen, ein Schwimmbadbesuch oder andere Unternehmungen können schnell einiges kosten. Wenn ich als Jugendlicher nicht besonders viel Geld zur Verfügung habe, überlege ich mir deshalb schon zweimal, ob ich mir etwas leisten möchte.

Natürlich müssen wir nicht alles kaufen oder unternehmen. Trotzdem finde ich es schade, wenn wir auf Dinge verzichten müssen, nur weil die Preise immer weiter steigen.

Und was ist mit den nächsten Jahren?

Genau das frage ich mich: Wie wird das in Zukunft weitergehen? Wenn schon heute so viele Dinge teurer sind, möchte ich gar nicht wissen, wie viel manche Sachen in ein paar Jahren kosten werden.

Für mich hat der Kauf des Top-Jugendtickets gestern mehr gezeigt als nur den Preis eines Tickets. Er hat mich daran erinnert, dass steigende Preise längst nicht mehr nur ein Thema aus den Nachrichten sind. Sie sind etwas, das wir jeden Tag selbst spüren: beim Ticket, beim Einkaufen, bei Energie und in unserer Freizeit.

Meiner Meinung nach sollte deshalb mehr darauf geachtet werden, dass das Leben für Familien und Jugendliche weiterhin leistbar bleibt. Denn am Ende sind es nicht nur die großen Ausgaben, die teuer werden. Es sind die vielen kleinen Beträge, die sich zusammenrechnen, und genau das merken wir inzwischen immer öfter.

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