Ambras Tutorials für spannende Beiträge
(Weiter unten findest du Ambras 26 Schreibtipps)
Wir brauchen unabhängigen Journalismus für eine Welt, in der wir leben können, wie wir wollen. Das sind die wichtigsten Regeln dafür.
Wie einen Beitrag richtig aufbauen? Wo anfangen, wie aufhören? Hier ist einfach verständlich die Profi-Methode für den Textaufbau für euch.
Ihr habt einen Interviewtermin mit jemandem, der euch interessiert? Seht euch dieses Video an, um das Beste herauszuholen.
Ihr wollt für campus a oder campus a college schreiben, wisst aber nicht so recht, was? So findet ihr ein Thema, das zu euch passt.
Ihr habt ein Thema, seid aber nicht sicher, ob es gut ist? Niemand weiß genau, was ankommt und was nicht, aber diese Checkliste hilft.
Thema gut, alles gut? Da war doch noch eine Kleinigkeit. Wie geht eigentlich richtig recherchieren? Hier erfährt ihr es.
Echt lästig, wenn die KI nur Mist liefert. Besser darauf verzichten? Nicht nötig. Mit diesen Tricks bringt ihr sie dazu, Tatsachen zu liefern.
Manche sind gut mit Titeln für ihre Beiträge, andere grübeln. Auch bei Profis ist es so. Mit diesem Video gehört ihr zu den guten.
Vorweg mal eine Zusammenfassung? Lieber nicht. So schreibt ihr einen knackigen Vorspann, der Leser*innen in euren Beitrag lockt.
Bildtexte sind meistgelesene Teile eurer Beiträge. Habt ihr das gewusst? So macht ihr eure Leser*innen damit neugierig auf mehr.
Schreibtipps
Ihr müsst kein Genie sein, um gute Texte zu schreiben. Vielleicht werdet ihr es aber, wenn ihr diese fünf einfachen Tipps befolgt.
Lasst alles Weglassbare weg. Das belebt eure Texte. Wenn ihr fertig zu sein glaubt, fangt zu streichen an und genießt es.
Roter Faden gesucht? Unterteilt eure Texte in kleine Einheiten, bildet kurze Sätze und macht Zwischentitel. Dann entsteht der rote Faden von selbst.
Schnell, klar, direkt. So gewinnen eure Texte das Match um die Aufmerksamkeit der Leser*innen. Ersetzt dazu passive Sätze einfach durch aktive.
Ihr seid nicht „man“, ich bin es nicht, niemand ist „man“. Hier sind ein paar Gründe, warum ihr dieses Wort besser vermeidet.
Sätze ohne „dass“ lesen sich fast immer flüssiger. Wenige Autoren nützen diesen einfachen Trick für bessere Texte. Nützt ihr ihn!
Einen Korb bekommen, die Kirche im Dorf lassen, den Kürzeren ziehen. Sagt es ohne Phrase, dann klingen eure Texte professioneller.
An der Front stehen. Ins Visier nehmen. Unsere Sprache ist voller militärischer Begriffe. Erkennt und ersetzt sie für schöne Texte.
Verwendet Adjektive nur, wenn sie eine wichtige Information liefern. Der kalte Schnee? Schnee ist immer kalt. „Kalt“ ist also überflüssig.
Beim Schreiben denkt ihr manchmal, ein „Und“ am Satzbeginn zu brauchen. Beim Lesen stört es dort eher. So wie „Oder“, „Aber“ oder „Denn“.
Das Haus ist sehr groß? Es ist riesig. Der Wind weht sehr stark? Es stürmt. „Sehr“ und andere Steigerungsformen könnt ihr meistens weglassen.
Ihr könnt auch „Computer“ schreiben, aber es gibt einige gute Gründe, Fremdwörter wenn möglich durch deutsche zu ersetzen.
Klar braucht ihr beim Schreiben Hauptwörter, aber probiert es aus: Wo sie sich durch andere Wörter ersetzen lassen, wird euer Text runder.
Hallo Leute! Ich weiß, das sagen alle. In einem Text klingt „Menschen“ aber besser und respektvoller, auch besser als „Personen“.
Streicht das Wort „plötzlich“ einfach nächstes Mal, und ihr werdet merken: Wunder, oh Wunder, es fehlt gar nicht.
Diesen Fehler machen auch Profis, doch euer Text wird eleganter, wenn ihr das letzte Jahr oder Monat das vergangene sein lässt.
Der schöne Baum vor dem Haus. Der blühende Kirschbaum im Vorgarten. Wisst ihr, was ich meine? Erkennt ihr den Unterschied?
Beim Schreiben drängen sich Doppelpunkte manchmal auf. Baut eure Sätze besser ohne sie. Sonst klingen sie allzu leicht abgehakt.
Gedankenstriche stören, oft unbewusst, den Lesefluss. Baut eure Sätze ohne sie. Verzichtet auch auf Strichpunkte. Sie wirken veraltet.
Genau, „nicht unrichtig“ bedeutet „richtig“. Ist etwas „nicht ohne Bedeutung“, dann ist es wichtig. Verzichtet auf doppelte Verneinungen!
Verwendet Rufzeichen nur bei Befehlen oder wenn jemand schreit. Um etwas zu betonen, nützt bessere Mittel.
Kommt das Wort „Haus“ zum zweiten Mal vor, dann „Bude“ oder „Hütte“ schreiben? Besser nicht. Habt Mut zu Wortwiederholungen.
Schreibt immer positiv, also ohne das Wort „nicht“. Eine leichte Hausübung fühlt sich besser an als eine, die „nicht schwer“ ist. Oder?
Welches Bild entsteht bei euch, wenn ihr „schön“ hört? Bei jedem ein anderes. Verzichtet deshalb auf Worte, die keine Bilder erzeugen.
Schreibt immer alle Abkürzungen aus, dahinter verbergen sich wunderbare Worte. Kilo statt kg, Milliliter statt ml, und so weiter (statt usw.)
Zwölf zum Beispiel schreibt ihr richtig mit einem Wort, 13 aber mit Ziffern. Hier findet ihr die einfachen Regeln für richtige Zahlen.
Du kannst „über fünf Kilo schwer“ schreiben, aber „mehr als fünf Kilo“ ist professioneller. Ein elegantes Accessoire für deinen Text.